Die letzte gute Tat. Ralf Peter Paul

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Название Die letzte gute Tat
Автор произведения Ralf Peter Paul
Жанр Языкознание
Серия
Издательство Языкознание
Год выпуска 0
isbn 9783991078951



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      Inhalt

       Impressum 3

       Die Verabredung 4

       Die Vermisstenanzeige 11

       Der Brief 15

       Der Tod des Vaters 18

       Calpe 21

       Manouch 23

       Das Versprechen 30

       Die Mission 32

       Der Anruf 39

       Die erste Befragung 41

       Thea und Behrens’ Mutter 48

       Liesbeth 51

       Die zweite Befragung 54

       Begegnung mit Thea 60

       Der Besuch der Kommissarin 67

       Samstag, 16. November 2019 68

       Erkenntnisse 72

       Theas Anruf 78

       Die dritte Befragung 82

       Sein und Schein 88

       Das Geständnis 93

       Der Tod von Ferdinand 102

       Die letzte gute Tat 108

       Astrid 113

       Die Geldabholung 123

       Moral und Risiko 136

       Ein neuer Anfang 142

       Behrens’ Verhaftung 149

       Das Verhör 154

       Die Beweise 160

       Die Zeugenaussagen 166

       Enthüllungen 188

       Der Besuch 197

       Die Übergabe 207

       Abspann 221

      Impressum

      Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

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      Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

      Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fern­sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und ­auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

      © 2022 novum publishing

      ISBN Printausgabe: 978-3-99107-894-4

      ISBN e-book: 978-3-99107-895-1

      Lektorat: Susanne Schilp

      Umschlagfoto: Jantarus Veerasethakul, Amoklv, Radzh Dzhabbarov, Galexi, Eugenesergeev | Dreamstime.com

      Umschlaggestaltung: nach einer Idee von Miriam Schüler

      Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh

       www.novumverlag.com

      Die Verabredung

      Mittwoch, 13. November 2019

      Es war das Ende der Saison.

      Obwohl ein Großteil der Hotels seine Übernachtungspreise gesenkt hatte, verbrachten nur noch wenige Feriengäste ihren Urlaub in dem mondänen Ostseebad. Das nasskalte Wetter lud kaum noch jemanden zu ausgedehnten Strandspaziergängen ein. Die Ausflugsschiffe hatten ihre Fahrten eingestellt und die meisten Boote waren aus dem Hafenbecken ins Winterlager gebracht worden.

      Jetzt war die Zeit der hartgesottenen Meeresangler, die zu Beginn der Dämmerung ihr wetterfestes Lager am Strand aufbauten, um mit Hilfe ihrer langen Angelruten die Köder über 100 Meter weit hinaus ins dunkle Wellental zu werfen. Dort versank der mit einem Blei beschwerte Appetithappen für Plattfisch und Dorsch auf den Grund. Nun war Geduld und Ausdauer gefragt. Sobald sich die beleuchtete Angelspitze unrhythmisch bewegte, war ein sofortiges Handeln erforderlich. Durch das kräftige Anziehen der Rute bohrte sich der Haken in den Fischräuber und ließ ihn bis zur Landung an Land nicht mehr los.

      In der Woche vor Weihnachten würden sich die Anreisen wieder häufen und spätestens zum Jahreswechsel wären selbst die kleinsten Pensionen und Ferienwohnungen belegt.

      Florian Behrens war mit knapp 50 Jahren vom Rentenalter noch weit entfernt, genoss dennoch das Leben eines Ruheständlers und gab als Berufsbezeichnung „Privatier“ an. Er ließ sich von seinen Bekannten gerne Max nennen. Seinem unscheinbaren Aussehen hatte er eine ordentliche Erziehung mit vorzeigbaren Manieren und ein gutes Allgemeinwissen entgegenzusetzen. Was ihm fehlte, war Humor.

      In der Beurteilung dieser Jahreszeit war Behrens gespalten. Einerseits genoss er die sommerlichen Temperaturen mit dem angenehmen frischen Seewind und die langen Abende mit jeder Menge eintrittsfreier Open-Air-Veranstaltungen sowie die dazugehörigen Gute-Laune-Touristen, die ihm in dieser Zeit sehr viel Abwechslung von seinem sonst so biederen Leben verschafften.

      Andererseits gab es nun auch beim Bäcker kein morgendliches Anstehen mehr und die