Название | Tales of Beatnik Glory, Band I-IV (Deutsche Edition) |
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Автор произведения | Ed Sanders |
Жанр | Документальная литература |
Серия | |
Издательство | Документальная литература |
Год выпуска | 0 |
isbn | 9783862870998 |
Er erklärte Sam, dass er reichlich sauer sei, über die Beschreibung der Redaktionssitzung in der neusten Ausgabe vom Shriek of Revolution, ganz besonders über den Teil, wo Cynthia Pruitt dem Verleger und den übrigen Redaktionsmitgliedern ihre wirklich sagenhafte Saugfähigkeit demonstriert hatte. Er war so wütend, dass er hergekommen sei, um Sam eine saftige Abreibung zu verpassen. Ein schneller Blick in die Augen seines Gegenüber und auf die beiden riesigen Köter, die vielleicht — wer weiß — darauf trainiert waren, sich auf Kehlköpfe zu stürzen, überzeugten unseren Verleger von seiner wirklich aussichtslosen Lage.
Die fragliche Passage in Sams Vorwort lautete: »Und Cynthia wälzte sich über den Fußboden und glitt mit Zunge und Lippen über den strammen Kolben des Dramenverlegers Nelson Saite, während er ihre prallen Arschbacken gegen das Dampfventil der Heizung presste und den Metallgriff in sie reinrammte.«
Nun wusste Sam zwar, dass Cynthia ein paar Wochen lang unten in Carlins Wohnung gewohnt hatte, aber bisher hatte ihm noch keiner erzählt — und solcher Klatsch verbreitete sich in der Lower East Side gewöhnlich mit Windeseile — dass Cynthia und John eine Monoverbindung eingegangen wären, dass sie also bezüglich ihrer Genitalaktivitäten einen Exklusivvertrag abgeschlossen hätten. Außerdem schoss es ihm durch den Kopf, ob Cynthia vielleicht gar selbst Carlin dazu gebracht habe, hierherzukommen, um ihm Angst zu machen. Er kam zu dem Schluss, dass das nicht sein könne. Und wenn Sam tatsächlich ein echtes Erlebnis dieser Art hätte darstellen wollen, dann hätte er Cynthia, Charlotte Nelson, Claudia Pred und seine anderen Freunde garantiert zumindest einmal bei ihren emsigen Fummelorgien beobachtet, damit das, was er bei seiner Redaktionssitzung beschrieben hatte, nicht ganz und gar aus der Luft gegriffen wäre.
Auf der anderen Seite war ihm nun gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass er mit seiner Schilderung jemanden verletzt haben könnte, wo er doch eigentlich nur Freude machen wollte. Sehr gut verstand er auch, dass Eifersucht bei der ganzen Sache eine Rolle spielen könnte. Deshalb entschuldigte er sich und erklärte, dass zwar über die Hälfte seiner Zeitschriften schon verschickt sei, dass er aber mit Sicherheit auf solche Details verzichtet hätte, wenn er vorher von Johns Problemen gewusst hätte.
Nach ein paar Minuten verschwand der Typ mitsamt seinen Hunden, nicht ohne die abschließende Bemerkung, dass er Sam grün und blau geprügelt hätte, wenn er nicht wenigstens so was ähnliches wie eine Entschuldigung fertiggebracht hätte. Auf diesen Schreck stürzte der Verleger erst mal in Stanley’s Bar rüber, wo er die letzten Exemplare der neuen Ausgabe an seine Freunde verteilte. Dann ließ er sich bis vier Uhr morgens volllaufen und schwankte schließlich total benebelt nach Hause. Singend und torkelnd kletterte er in sein Bambuslager im zweiten Stock zurück.
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