Название | Wege des Himmels |
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Автор произведения | Juna Aveline B. |
Жанр | Языкознание |
Серия | |
Издательство | Языкознание |
Год выпуска | 0 |
isbn | 9783847631866 |
Donnerstag, 11. September 2008
Samstag, 13. Dezember 2008/ Sonntag, 14. Dezember 2008
Samstag, 14.Februar 2009 – Valentinstag
Wege des Himmels
Demjenigen gewidmet, den ich geliebt habe, liebe und auf ewig lieben werde. Unvergessen.
Montag, 20. August 2007
Hallo liebes Tagebuch,
Hier ist wieder deine Lara. Soooo viel Streß gab‘s in den letzten Tagen. Es ist nämlich soweit: Björn und ich ziehen zusammen. Wir haben eine wunderschöne Wohnung in Berlin-Lichterfelde gefunden, 89 Quadratmeter, die sich auf ein gemeinsames Schlafzimmer, ein schönes, großes Wohnzimmer, ein Arbeitszimmer für mich und ein Arbeitszimmer für Björn, Küche und Bad aufteilen. Nachdem er jetzt schon über ein Jahr in Berlin bei der GW-Bank arbeitet, habe ich die Chance bekommen, dort meine Abschlussarbeit zu schreiben. Wegen der Abschlussarbeit war ich mir schon etwas unsicher, vielleicht hätte ich aus fachlicher Sicht besser das Angebot des Mannheimer Unternehmens annehmen sollen, aber was zählt bei der Entscheidung Björn und Berlin die fachliche Sicht? Bei mir nicht allzu viel. Es ist wahrscheinlich ein Fehler, oder zumindest eine Schwäche von mir, viel zu oft Entscheidungen mit dem Herzen zu treffen und nicht mit dem Verstand. Aber nachdem Björn jetzt ein Jahr fast jedes Wochenende von Berlin in die Pfalz gekommen ist und dadurch auch seine Arbeit vernachlässigt hat, denke ich, dass es für ihn das Beste ist, wenn ich mitgehe nach Berlin. Und für mich ist es auch gut, momentan wohl eher eine Flucht, aber ich hoffe, dass sie mir gut tun wird. Es ist so vieles passiert im letzten halben Jahr. Es war mein letztes Semester an der Fachhochschule, die letzten Klausuren, jetzt trennen sich wieder die Wege von meinen Kommilitonen, jeder geht seinen Weg. Aber vor allem schmerzt der Tod meiner Omi immer noch so sehr. Im Februar ist sie gestorben. An einem erneuten Schlaganfall. Sicherlich war es besser so, sie war nicht mehr richtig bei Bewusstsein und wäre ein Pflegefall geworden, das, was sie selbst unter