Die Autorin Elli Fleckner Rochalla, Dipl. Soz., wurde 1954 in Essen-Stoppenberg geboren, lebte 33 Jahre in Frankfurt am Main und wanderte mit 51 Jahren nach Ägypten aus. Widrige Umstände in Hurghada am Roten Meer führten dazu, dass sie wieder nach Deutschland zurückkehren musste. 2006 beginnt sie in Friedberg ihre schriftstellerische Karriere (Autobiographie, Sachbücher und Romane). Ihre Aquarellbilder werden 2008 im Hessischen Rundfunk, Frankfurt am Main, ausgestellt.
Love-Scammer – 2019: Elena Ros, die Erzählerin, fühlt sich von Gott und der Welt verlassen. Ein Love-Scammer (Betrüger) hat sie im Stich gelassen und attackiert sie nun mit überzogenen Geldforderungen. Manch andere Frau, die einem Love-Scammer auf den Leim gegangen ist, verlor Haus und Hof. Aber auch Elena Ros ließ sich von den sentimentalen Liebesbriefen betören und verlor beim Spiel mit dem Feuer: ihre Gesundheit, viel Geld und ihre Kreativität.
Sachsenhausen – 1984: Marion Frei beginnt eine Reise an einen Ort, der nur im Reinen Land zu finden ist: Shambala. Der Weg nach Shambala, zu dem sagenumwobenen Ort, ist beschwerlich und eine große Herausforderung für alle, die 1058 v. Chr. an der Reise teilnahmen. Lyla Sallah – Hurghda – 1058 v. Chr. erzählt davon in ihrem Reisebericht, der eine genaue Beschreibung des Weges nach Shambala enthält. Der Weg beginnt 1058 v. Chr. im Meditationszentrum von Hurghada/Ägypten.
Die Künstlerin Mariam Ghani beschreibt gemeinsam mit ihrem Vater, dem bekannten Anthropologen und Politikwissenschaftler Ashraf Ghani, in Form eines Lexikons den Kreislauf von wiederholtem Zusammenbruch und der Erneuerung Afghanistans im 20. Jahrhundert. Das Lexikon umfasst 71 von Abbildungen illustrierte Begriffe, darunter Wörter, die im afghanischen Kontext über eine spezifische (politische) Bedeutung verfügen, zentrale Figuren und Orte sowie Einträge zu wiederkehrenden Ereignissen und Themen, die jene Epoche bestimmten. Den Ausgangspunkt bildet eine ausführliche Betrachtung der Herrschaft König Amanullah Khans (1919-1929), dessen Erfolge und Misserfolge ein Vorbild für nachfolgende afghanische Reformer lieferten. Es folgt eine Reihe von Begriffen, die unter anderem in Beziehung zu dem heute nur als Ruine erhaltenen Dar ul-Aman-Palast stehen, der Teil von Amanullahs Planungen zu einer »neuen Stadt« war und als Ausnahmeraum, Konfliktherd sowie als Prototyp für Zukunftspläne und Symbol vergangener Misserfolge die afghanische Raumpolitik des 20. Jahrhunderts prägte. Mariam Ghani (*1978) ist Künstlerin und lebt in Kabul und New York. Ashraf Ghani (*1949), Autor von Fixing Failed States (in Englisch) und A Window to a Just Order (in Dari und Pashtu), lebt in Kabul. Sprache: Englisch
Kein Thema hat die Menschheit 2019 stärker beschäftigt als der Klimawandel. Ob eigene fundierte Meinung oder nur das stupide Repetieren vorgefertigter Phrasen. Man kann diesem Thema nicht entkommen – so sehr man es vielleicht auch gerne möchte.
Das vorliegende Buch versucht mit seinen Cartoons dem Leser und der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und ihn zum Nachdenken anzuregen.
Ist alles so absolut wie wir es gerne darstellen? Gibt es nur hell und dunkel in unserer Argumentation? Betreiben wir nur Symptombekämpfung, weil uns die Ursachenbekämpfung ängstigt? Fordern wir Verhaltensänderungen nur bei den anderen ein, weil wir selber nicht bereit dazu sind? Ist uns der eigenen Schein und die Teilnahme am Mainstream der Empörten wichtiger als wirkliche Veränderung?
Lösungen werden keine angeboten. Aber eine Einladung zu einer humoristischen Reise in ein ernstes Thema.
In «Weg von hier!» beschreibe ich einen Lebensabschnitt, der von der Jugendbewegung zu Beginn der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts geprägt ist. Als Flüchtlingskind in einem katholischen Dorf aufgewachsen, erweitert sich mein Horizont bereits in den 60er Jahren durch den Einfluss von jungen Lehrern am Gymnasium, die sich im Denken und im Habitus deutlich von der Kriegsgeneration unterscheiden. Bereits in der Schule für politische Fragen sensibilisiert, erlebe ich dann an der Universität den Zerfall der von den 68ern bestimmten politischen Bewegung, die sich in haarspalterischer Weise mit der Frage beschäftigte, wer wie die «Arbeiterklasse» anführen darf. Während die 68er Generation dann endlich dabei ist, die Rollenangebo-te der Gesellschaft Schritt für Schritt zu übernehmen, bleiben einige Jugendliche, die deren Integration als Scheitern einer Utopie wahrnehmen, desillusioniert zurück. Eine Jugend, die sich in Musik, Kleidung und Habitus von den Zwängen eines «Systems» absetzen wollte, wird über Familie, Beruf, Arbeit und Konsum Schritt für Schritt wieder eingefangen. «Weg von hier!» zeigt den Versuch, über eine längere Reise den Schritt zurück in die Gesellschaft hinauszuzögern und dabei die Tragfähigkeit der Ideen von Freiheit und Unabhängigkeit zu überprüfen, wie sie in den 70er Jahren verbreitet wurden.
Bei der Frage nach dem Wesen des Wachstums werden verschiedene Aspekte beleuchtet. Der Mensch ist nicht nur ein ökonomisches Wesen, sondern wächst in seinen verschiedenen Lebensphasen auch auf religiösem, spirituellem, ethischem, psychologischem oder ökologischem Gebiet. Wachstum hat dabei verschiedene Richtungen, da es nicht linear, sondern zyklisch angelegt ist. Die einzelnen Beiträge versuchen, die verschiedenen Wachstumsprozesse so zu erhellen, dass für den Menschen eine sinnvolle Zukunft in einer gerechteren und friedlicheren Welt entstehen kann.
Pointiert, spitzfindig und hintergründig: Das sind 40 zeitlose Kolumnen in sieben Kapiteln. Da geht es um Geiz, stilles Glück, die Currywurst, um Schwimmen, Jugend, Liebestaumel, die Grammatik und vieles mehr. Kurzum: ein belebender Spaziergang durch die Alltagskultur.
In der langen Geschichte der Erkenntnistheorie waren die meisten Philosophen davon überzeugt, den Anspruch auf sichere Wahrheits-erkenntnis gut begründen zu können. Welche Antwort die Philosophie auf die Frage nach der Wahrheit gibt, das hat bis heute Einfluss auf Politik und Gesellschaft – manchmal einen so tiefgreifenden wie die Religionen. In diesem Buch werden die Erkenntnistheorien von Descartes, Hume, Kant, Hegel, Gadamer, Habermas und Popper sowie die Evolutionäre Erkenntnistheorie gründlich auf ihren Wahrheitsanspruch geprüft. Das Plädoyer für eine realistische Erkenntnistheorie hat einen doppelten Sinn: unseren Erkenntnisanspruch auf das zu beschränken, was an unserer Welt wenigstens im Prinzip real erfahrbar ist, und die Erfolge unseres Strebens nach Wahrheit auch auf diesem Feld realistisch einzuschätzen.