Diese Philosophiegeschichte setzt neue Maßstäbe! Anthony Kenny ist in seinem vierbändigen Werk etwas gelungen, wonach man im deutschen Sprachraum vergeblich sucht: eine ohne Vorkenntnisse verständliche, ja sogar unterhaltsam geschriebene Philosophiegeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Der renommierte britische Philosoph erzählt die abenteuerliche Geschichte der Philosophie explizit aufbereitet für einen breiten Leserkreis. Dabei gelingt es ihm meisterlich, nicht nur Philosophen sowie relevante Themen und Fragen vorzustellen, sondern er verbindet gekonnt die Darstellung der Ereignisgeschichte und einzelner Denker mit einer Erläuterung der Problemgeschichte und philosophischen Argumentation. So bekommt der Leser nicht nur einen fundierten historischen Überblick, sondern kann Themen auch durch die Jahrhunderte hindurch verfolgen. Mehr als nur ein Geheimtipp, ist diese neue, zeitgemäße Philosophiegeschichte längst auf dem Weg zum Standardwerk. Mit vielen Abbildungen, Zeittafeln, Bibliographie und Register. Band 1 behandelt die Philosophiegeschichte der Antike.
Die Religionspädagogik steht an zentraler Stelle von Religion und Glauben, denn sie bildet den Schnittpunkt zwischen Glaubensinhalten und den konkreten Menschen. Forschung und Lehre in der Theologie, Glaubensweitergabe in den Gemeinden, aber auch Religions- und Ethikunterricht werden von religionspädagogischen Überlegungen geprägt. Dieser Band, der mittlerweile in zweiter, durchgesehener Auflage vorliegt, liefert eine grundlegende Einführung in die Grundlagen religionspädagogischen Denkens und Handelns. Er vermittelt in präziser und klarer Sprache einerseits die theoretischen Grundlagen der Religionspädagogik, andererseits führt er zu einem vertieften Verständnis konkreter Praxisfelder religiösen Lehrens und Lernens. An zentralen Leitbegriffen wie ›Bildung‹, ›Identität‹, ›Beziehung‹, etc. werden die Grundprinzipien und Arbeitsweisen der Religionspädagogik abgesteckt. Überblickwissen und exemplarische Vertiefungen wechseln sich ab und bieten so einen fundierten Zugang zur gesamten Disziplin und ihren Praxisfeldern. Zahlreiche Schemata visualisieren zentrale Inhalte des Buches.
Diese Einführung macht mit den zentralen Forschungsfeldern der Kunstgeschichte in Theorie und Praxis bekannt. Sergiusz Michalski präsentiert die Kunstgeschichte als eine eng mit anderen geisteswissenschaftlichen Fächern verbundene Disziplin. Er gibt zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Kunstgeschichte und stellt ihre wichtigsten Methoden vor. Dabei orientiert er sich in erster Linie an den bestimmenden Kategorien und Begriffen des Faches, die anschaulich erklärt, aber auch kritisch hinterfragt werden. Die abschließenden Kapitel zum Begriff von Original und Kopie sowie zur kunsthistorischen Auffassung von Kitsch und Meta-Kitsch antworten auf die aktuellen Herausforderungen der Kunstgeschichte durch die Medienwissenschaften und eine neue Kunstauffassung und Bildästhetik. Exemplarische Bildbeispiele erleichtern das Verständnis.
Eines der berühmtesten Strategiebücher der Geschichte, einmalig in seiner Kombination aus philosophischen Aphorismen, Zeitbeobachtungen, historischen Darstellungen und militärischer Theorie liegt hier in einer bewährten Direktübersetzung aus dem Chinesischen vor, die nicht die Fehler der Übersetzungen aus dem Englischen wiederholt. ›Über die Kriegskunst‹ oder ›Die Kunst des Krieges‹ ist ein Klassiker, der nicht nur von Philosophen und Soldaten, sondern auch von Managern und Historikern durch die Jahrhunderte immer wieder gelesen und beherzigt wurde. Die Strategeme des Sun Tsu geben zudem wichtige Aufschlüsse über das Leben und Denken im alten China. Eine ausführliche Beschreibung der Wirkungsgeschichte, eine Zeittafel sowie Literaturangaben vervollständigen den Band.
Dieses Standardwerk zur Entstehung eines Buchs hat Tausenden von Berufsanfängern und Interessierten als detaillierte und fundierte Einführung in die Verlagsarbeit gedient. Die vorliegende zehnte Auflage knüpft an die bewährte praxisorientierte Übersicht über alle Arbeitsbereiche eines Buchverlags an. Günther Fetzer hat den Klassiker dafür vollständig überarbeitet, erweitert und auf den aktuellen Stand gebracht. Erstmals werden neue Entwicklungen wie die Digitalisierung aller Schritte, das immer wichtiger werdende Selfpublishing sowie die zunehmende Bedeutung der literarischen Agenturen betrachtet. Die Darstellung der neuesten Entwicklungen im Urheber- und Verlagsrecht und wichtige Textbeispiele, Übersichten und Anleitungen für die Praxis runden diese konzise und anwendungsorientierte Einführung ab.
Bildung ist ein vieldiskutiertes Thema: In Bildung soll investiert werden, Bildung gilt als Persönlichkeitsmerkmal aber auch als wichtiges Wirtschaftsgut, Bildung führt jeder im Munde, der von wichtigen Zukunftsthemen spricht. Wer sich jedoch beruflich damit beschäftigt oder auch nur die aktuellen Bildungs-Debatten kompetent mitverfolgen möchte, der sollte den oft schwammig verwendeten Bildungsbegriff genauer differenzieren können. Die Einführung in die Theorie der Bildung bringt Ordnung in die Begriffsvielfalt und bietet dem Leser einen gut verständlichen ersten Überblick – von Platon bis Schwanitz. Mit ihrer Verbindung von Bildungsphilosophie und empirischer Bildungsforschung ist diese Einführung zugleich ein historisch-systematischer Beitrag zu den aktuellen Diskursen über Bildung. Eine solche Einführung ist einmalig in Deutschland.
Die Analytische Philosophie ist die derzeit wohl einflussreichste Schule der Philosophie. Nicht nur in den angelsächsischen Ländern, in denen sie traditionell ihren Schwerpunkt hat, sondern auch im Rest der Welt bestimmt sie die philosophische Forschung und Lehre. Ihren Ausgangspunkt nahm die Analytische Philosophie bei sprachphilosophischen Fragen. Unter der Prämisse »Was man sagen kann, das kann man klar und eindeutig sagen« hat sie die Scheinprobleme und fehlerhaften Denkweisen in der Philosophie logisch durchleuchtet. Unsere Einführung erläutert diese historische Entwicklung; sie zeigt, dass und wie die analytischen Philosophen sich mit allen Phänomenen beschäftigen und führt ihre Methoden vor. Übungsfragen, Bibliographie, Glossar und Index machen den Band zu einem wertvollen Lehrbuch, das besonders der neuen Struktur des Studiums mit seinen Bachelor-Kursen gerecht wird.
In diesem Begleitbuch zum Französischkurs des Bayerischen Rundfunks wird jedem Anfänger sowohl die französische Sprache, als auch die Lebensart der Franzosen amüsant und authentisch nähergebracht. Das Buch bietet einen guten Einblick in natürliche Zusammenhänge zwischen Sprache und kulturellen Hintergründen, sodass eine Bewältigung von Sprachanlässen im Alltag (sich vorstellen, sich entschuldigen, telefonieren, …) bald kein Problem mehr darstellen wird. Durch den Wechsel zwischen Spielszenen und darauffolgenden Erklärungen, in denen noch einmal Wortschatz, Strukturen und Grammatik vertieft werden, werden dem Leser spielerisch Themengebiete wie Hören und Verstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben vermittelt. So wird die Reise durch Frankreich zum vergnüglichen Erlebnis.
Wie lässt sich das Vergängliche bewahren, wie der Liebe Dauer verleihen? Um diese Frage kreisen alle Texte über die große Liebe – von der Antike bis heute. ›Denn alle Lust will Ewigkeit‹, formulierte Nietzsche treffend. Und eben dies leistet die Literatur: Sie garantiert, dass die Liebe fortdauert, selbst über den Tod hinaus. Auch wenn die Liebenden längst gestorben sind und ihr Andenken erloschen, spricht die Literatur noch von ihrer großen Liebe, als sei sie eben erst geschehen. Dies mag ein Grund sein für die enge Allianz, die Literatur und Liebe seit jeher eingegangen sind. Bei diesem Rundgang durch die Literaturgeschichte begegnen die verschiedensten Spielarten und Protagonisten der großen Liebe. Vorgestellt und erläutert werden u.a. Werke und Gedanken von Ovid, dem Prediger Salomo, Novalis, Schiller, Martin Walser oder Elfriede Jelinek. Matthias Luserke-Jaqui ist ein überraschend frischer Blick auf ein ebenso altes wie unerschöpfliches Thema gelungen.
In den letzten fünf Jahrzehnten haben sich die Women's und Gender Studies in vielen Bereichen von Forschung und Lehre etabliert. Auch in den Literaturwissenschaften ist der Begriff ›Gender‹ längst zu einem produktiven Konzept avanciert. Diese Einführung beschreibt die Möglichkeiten gender-orientierter Arbeitsweisen in der Auseinandersetzung mit literarischen Texten und erklärt die methodischen Voraussetzungen und Konsequenzen der Geschlechterforschung. Der Schwerpunkt der Einführung liegt auf anschaulichen Textbeispielen und -analysen, deren Fokus die neuere deutsche Literaturgeschichte seit der Aufklärung bildet. Neueste Entwicklungen der Geschlechterforschung werden unter den Stichworten Hybridität und Diversität sowie Postcolonial und Queer Studies verhandelt und auf ihre Relevanz überprüft. Eine ausführliche Bibliographie rundet den Band ab.