Книги о Путешествиях

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Kreta E4 - der Fernwanderweg

Michael Will

Kreta ist Griechenlands Außenposten der Superlative, ein Kontinent für sich, fast zu groß, um in einem einzigen Menschenleben erlebt zu werden. Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage im Mittelmeer – als Bindeglied zwischen Europa und Afrika – und seines reichhaltigen Wasservorkommens war Kreta immer erbittert umkämpft. Jahrhundertelange Besatzung und ständige Widerstandskämpfe haben den Charakter der Bewohner geprägt. So fühlen sich die Kreter zuallererst Kreta zugehörig und erst in zweiter Linie Griechenland. Sie sind sehr stolz auf ihre Insel, und dazu haben sie allen Grund.
Man kommt aus dem Staunen, Sammeln wertvoller Eindrücke und Bewundern von Natur- und Kulturschönheiten überhaupt nicht heraus. Einige Beispiele: Kreta gilt als Wiege der frühesten Hochkultur Europas, denn vor etwa 4000 Jahren entstand hier die minoische Kultur. Die Stadt Chania im Norden der Insel ist eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Siedlungsstätten Europas. Bis Ende Mai ist der 2456 m hohe Psiloritis mit Schnee bedeckt – eine herrliche, fast unwirkliche Aussicht, wenn man bei 28 °C in Heraklion auf dem Flughafen landet. Besonders faszinierend ist der größte zusammenhängende Kermeseichenwald Europas.
Fährt man nur 15 Minuten mit dem Pkw und verlässt die touristischen Pfade, so trifft man auf das ursprüngliche Kreta, gelebte Gastfreundschaft und zugleich raue Menschen, die teilweise noch sehr historisch leben – das fantastische zweite Gesicht der Insel. Am besten kann man in diese Erlebniswelt auf den 30 Etappen des Wanderwegs E4 eintauchen. Dabei liegt der besondere Reiz in emotionalen Extrempositionen. Man erlebt eine Distanzierung von den Alltagssorgen und gewinnt Eindrücke, die sich tief in die Gefühls- und Gedankenwelt einprägen. Das Motto lautet: Ankommen im Hier und Jetzt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erleben und Entdecken. Und Sie werden wiederkommen – auf eine wunderbare Insel Griechenlands – wie so viele andere schon.

Fettnäpfchenführer Köln

Dirk Udelhoven

Die 24-jährige Modebloggerin Ulla aus Itzehoe zieht der Liebe wegen nach Köln. Erst einmal nur ein Jahr zur Probe, versteht sich, um zu sehen, ob sie dort heimisch werden kann. Doch bevor sie die Stadt am Rhein und ihre selbstbewusste Bevölkerung kennen- und lieben lernt, tritt sie in so manches tiefe Fettnäpfchen!
Wo bin ich hier nur gelandet, denkt sich Ulla, als sie einen Halven Hahn bestellt, aber alles andere als gebratenes Federvieh serviert bekommt. Was hab ich nur falsch gemacht, fragt sie sich, nachdem sie nach einem wunderbaren gemeinsamen Nachmittag kein Sterbenswörtchen mehr von ihrer neuen Bekanntschaft hört. Und meinen die das wirklich ernst, will Ulla wissen, als Securities sie scheinbar ohne Grund am Betreten eines öffentlichen Platzes hindern. Zum Glück passt ihr Freund Stefan gut auf sie auf und klärt sie immer wieder über die wichtigsten Grundsätze auf: Köln ist die schönste Stadt der Welt. Kölsch ist das leckerste Bier, der 1. FC Köln der beste Fußballverein und der Dom das bedeutendste Bauwerk unseres Planeten. Ob es Ulla wohl gelingt, das zu verinnerlichen?

The Tale of Genji

Murasaki Shikibu

The Tale of Genji (源氏物語 Genji monogatari) is a classic work of Japanese literature written by the noblewoman and lady-in-waiting Murasaki Shikibu in the early years of the 11th century. The original manuscript no longer exists. It was made in «concertina» or «orihon» style: several sheets of paper pasted together and folded alternately in one direction then the other, around the peak of the Heian period. The work is a unique depiction of the lifestyles of high courtiers during the Heian period, written in archaic language and a poetic and confusing style that make it unreadable to the average Japanese without dedicated study. It was not until the early 20th century that Genji was translated into modern Japanese, by the poet Akiko Yosano. The first English translation was attempted in 1882, but was of poor quality and incomplete.
The work recounts the life of Hikaru Genji, or «Shining Genji», the son of an ancient Japanese emperor, known to readers as Emperor Kiritsubo, and a low-ranking concubine called Kiritsubo Consort. For political reasons, the emperor removes Genji from the line of succession, demoting him to a commoner by giving him the surname Minamoto, and he pursues a career as an imperial officer. The tale concentrates on Genji's romantic life and describes the customs of the aristocratic society of the time. It is sometimes called the world's first novel, the first modern novel, the first psychological novel or the first novel still to be considered a classic. While regarded as a masterpiece, its precise classification and influence in both the Western and Eastern canons has been a matter of debate.

Fettnäpfchenführer Thailand

Daniel Muller

Mangos und Chilis, relaxtes Easy-Going und strikte Etikette, buddhistische Sanftheit und brutale Tierkämpfe: Thailand und seine Menschen zu verstehen ist – verwirrend. Hinter zuweilen verwestlichten Kulissen haben sich im «Land der Freien» viele Bräuche, Regeln und Marotten unverfälscht erhalten. Zahlenmystik, frivole Glückssymbole und ulkige Maskottchen gehören ebenso zum Alltag wie Schnupperküsse, Miniaturgärten und Essensschnitzereien. Klar, dass es beim Eintauchen in das schillernde Thai-Universum zu mancherlei Wellenschlägen kommt.
Auch Martin, Susanne und Lisa haben in ihrer neuen berufsbedingten Interimsheimat einige kulturelle Schwimmeinheiten zu absolvieren. Ob sie nun mit ihrer zu forschen Wissbegier anecken, kein Feingefühl für die Sphäre des Übersinnlichen aufbringen oder Lockerheit mit Ungezwungenheit verwechseln – es braucht einige Übung, um den Thai Way souverän zu gehen. Aber alles halb so wild: Thais sind Experten in Toleranz, und ihre spielerische Lässigkeit macht jede Lektion zu einem einzigartigen Erlebnis.

Fettnäpfchenführer Russland

Veronika Wengert

Warum schwitzen die Russen einerseits mit dem Filzhut in der Sauna und springen andererseits nur mit Badehose bekleidet in ein Eisloch? Warum kommt Weihnachten in Russland erst nach Silvester, das dann jedoch gleich zweimal hintereinander gefeiert wird? Und hat sich der Osterhase vielleicht verirrt – oder wie kommen die bunt gefärbten Eier auf die Friedhofsgräber?
Das alles fragt sich Paul Müller, der mit der Präzision eines Staatsartisten jede Eigenheit der russischen Gesellschaft aufspürt und zu seiner persönlichen Fettnäpfchen-Landschaft zusammenfügt. Und das, obwohl seine russische Assistentin Natascha nicht müde wird, ihm ihre Welt zu erklären. Zielsicher bewegt sich Paul Müller von einer Blamage in die nächste – und muss dabei ein ums andere Mal feststellen, dass Russland nicht nur anders funktioniert, sondern auch tatsächlich anders ist.
Ihr Reiseknigge für den eurasischen Vielvölkerstaat in aktualisierter und komplett überarbeiteter Neuausgabe

Fettnäpfchenführer Korea

Jan-Rolf Janowski

In Korea kann es Ihnen durchaus passieren, dass Sie mit Salz beworfen werfen, dass Ihr Chef Sie füttert oder dass Ihnen fremde Menschen in der U-Bahn den Koffer aus der Hand reißen – als nette Geste, versteht sich. Geschminkten Männern werden Sie sicher ebenfalls häufiger begegnen, Hunden auf dem Teller dagegen selten. Ach ja, Deo sollten Sie besser mitbringen, wenn Sie kein Vermögen ausgeben wollen – außer Ihnen braucht das hier nämlich niemand.
Korea ist für uns ein kaum bekanntes Land – und bietet jede Menge Möglichkeiten, ins Fettnäpfchen zu treten. Auch Studentin Julia und Praktikant Nico hangeln sich ganz schön bballi bballi, wie die Einheimischen sagen würden, durch den koreanischen Alltag, kommen dabei vom Tempel ins Rotlichtviertel und von der Hochzeit zur Trauerfeier. Dabei bleibt es nicht aus, dass sie sich ein ums andere Mal mächtig danebenbenehmen.
Doch zum Glück sind die Koreaner meist schnell wieder versöhnlich gestimmt. Schließlich wissen sie: Selbst ein Affe fällt mal vom Baum.
Aktualisierte und komplett überarbeitete Neuausgabe mit noch mehr Fettnäpfchen

Fettnäpfchenführer Australien

Markus Lesweng

Nichts liegt ferner: Das Land der Kängurus und Koalas. Einsame Traumstände und faszinierende Metropolen. Ayers Rock und das Great Barrier Reef. Und dazu der niemals endende Sommer! Das klingt doch paradiesisch – in einem solch unkomplizierten Land kann ja eigentlich nichts schiefgehen, oder?
Weit gefehlt. Auch in Down Under gibt es unzählige Gelegenheiten, sich kopfüber ins sprichwörtliche Fettnäpfchen zu stürzen. Oder wissen Sie auf Anhieb, wie man einen Haushalt schmeißt, der eine Tagesreise von der nächsten Stadt entfernt ist? Warum Sie eine warme Jacke mitbringen sollten – aber besser keine gute Kleidung? Und was zu tun ist, wenn Sie die Spinne beißt oder das Känguru boxt?
Gleichsam ahnungslos und unerschrocken macht sich Softwarespezialist Steffen auf, um seine Firma für eine Zeit lang in Sydney zu repräsentieren. Zur gleichen Zeit wagt Studentin Lena den Sprung ins, nun, warme Wasser, um vor dem Einstieg ins Berufsleben noch einmal eine fremde Welt zu entdecken. Beide erleben unter dem sagenhaft blauen Himmel ein blaues Wunder nach dem anderen. Und auf beide wartet am Ende die wichtigste Lektion, die man aus Australien mitnehmen kann: No worries!
Aktualisierte und komplett überarbeitete Neuausgabe mit noch mehr Fettnäpfchen

Bonusland

Götz Nitsche

Nach dem Studium steht Götz eine erfolgversprechende Karriere als Ingenieur bevor, doch irgendetwas zieht ihn in die andere Richtung. Anstatt sich einen Job zu suchen, schultert er seinen Rucksack und folgt dem Sommer um die Welt. Bald packt ihn eine Abenteuerlust, die die ausgetretenen Touristenpfade Lateinamerikas nicht mehr befriedigen können. Also kauft er sich ein Fahrrad und bereist sein nächstes Reiseziel, Neuseeland, per Pedale.
In einem einsamen Abschnitt der Westküste findet er einen alten Tunnel, durch den er einen verborgenen Strand erreicht. Wie ein Bonuslevel in einem alten Computerspiel erscheint ihm dieser Strand, wie das ultimative Häkchen auf seiner Bucket List. Fortan versucht er, diesen Ort, dieses Gefühl wiederzufinden. Er reist durch die Regenwälder des Nordens, über die rollenden Hügel des Westens, bis zu den Kratern der Vulkane im Zentrum der Nordinsel. Er quält sich durch die raue Westküste der Südinsel, erforscht die feinen Sandstrände der Nationalparks und überschreitet die Südalpen in einem Mammutmarsch. Er trinkt aus Flüssen, wäscht sich in Seen und schläft unter Brücken.
Schließlich lernt er Menschen kennen, die ihm den Spiegel vorhalten, die ihm zeigen, was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht. Er muss feststellen, dass er mit seiner Jagd nach dem Abenteuer die Sorgen über die Zukunft in der Heimat nicht übertönen kann. Und schließlich begreift er, worum es auf seiner Reise wirklich geht.

Doc Why Not

Mark Weinert

Die Abenteuer eines Anästhesisten in Neuseeland
Im Krankenhaus von Wellington läuft der Kiwi anders: Da bricht ein hektischer Chirurg den Putz aus der Decke, weil er statt in den OP lieber auf den Golfplatz will. Der Chefarzt verlässt mitten im Eingriff den aufgeschnittenen Patienten und führt eine Lagebesprechung durch. Und wenn auf Station mal das Licht ausfällt, scheint das einzig den neu zugewanderten deutschen Narkosearzt zu stören.
Doch she'll be right sagt sich Dr. Weinert alias Doc Why Not, wie er von seinen Kollegen bald genannt wird. In Neuseeland ist eben nicht alles auf Effizienz getrimmt, auch bei gröbstem Versagen herrscht ein freundlicher Umgangston, und mit Erdbeben kommt man hier eben besser klar als mit alkoholisierten Mitmenschen.
Ohne Blatt vorm Mund schildert der Doc seinen täglichen Culture-Clash am anderen Ende der Welt.

Fettnäpfchenführer Portugal

Annegret Heinold

Sonne und Strand, gegrillte Sardinen, grüner Wein und traditionsreiche Trachten – das ist Portugal. Aber ist das wirklich schon Portugal? Waren da nicht auch noch die Krise, der Rettungsschirm und eine gewonnene Fußball-EM? Und was hat es damit auf sich, dass es mitten im Januar plötzlich Kuchen vom Dach einer Kapelle regnet?
All diese Gedanken machen sich Stephanie und Alex nicht, als sie ihr Jahr in Portugal antreten – sie freuen sich auf eine sonnendurchtränkte und ebenso entspannte Zeit. Doch schon bald müssen die Lehrerin und der Student – mal schmerzlich, mal amüsiert – feststellen, dass der portugiesische Alltag ganz schön tückisch sein kann und mehr als einen Fettnapf bereitgestellt hat. Manches ist eben doch anders als in Deutschland. Da sind Geduld und Improvisation gefragt. Doch am Ende findet sich immer eine Lösung, denn wie heißt es so schön in einem portugiesischen Sprichwort: Wer keinen Hund hat, jagt mit der Katze.