Hans W. Schumacher

Список книг автора Hans W. Schumacher



    Das Haus über dem Meer

    Hans W. Schumacher

    Martens, ein deutscher Geschäftsmann, macht mit seiner Frau und zwei halbwüchsigen Kindern Urlaub in La Ciotat an der französischen Riviera. Dort erwirbt er ein verlassene Villa samt einem riesigen Grundstück auf einer Klippe über dem Meer. Als er dort einzieht, sitzt ein Nachbar mit einem Laken bedeckt tot am Tisch des Speisezimmers. Die Polizei verdächtigt Martens, aber dieser scheint entlastet, als zwei Mordanschläge auf ihn verübt werden. Gleichzeitig wird die Tochter des Besitzer des Hotels, in dem sie wohnen, entführt: sie ist eine berühmte Pop-Sängerin, für deren Freilassung die Entführer von ihrem Vater Diamanten in Millionenwert verlangen. Der Hotelier zahlt, aber er hätte es nicht tun sollen, denn am gleichen Abend kann Lukas, der 17-jährige Sohn von Martens, die Sängerin befreien. Später wird unter der Terrasse des Hauses über dem Meer das Skelett eines Mannes entdeckt, der vor 20 Jahren, als Martens schon einmal in La Ciotat weilte, einen Goldtransport überfiel. Die Beute wurde nie gefunden. Als die Polizei erneut ihren Verdacht auf Martens als am Überfall Beteiligtem richtet, verschwindet dieser heimlich und taucht erst wieder auf, als Dupont und seine Mitarbeiter die wahre Entführerbande entlarvt haben. Und Martens ist noch für eine weitere Überraschung gut.

    Der Koloß

    Hans W. Schumacher

    Henri Dupont, Agent der Assurance Internationale, versichert eine Ausstellung von Gemälden Goyas gegen Diebstahl. Doch trotz aller Sicherheitsmaßnahmen wird u.a. das berühmte Bild Der Koloß, gestohlen. In derselben Stunde stirbt ein Doktorand der Germanistik während eines Studentenkrawalls. Er finanzierte sein Studium als Aushilfskraft in dem betreffenden Museum. Da sein Leichnam auf der Terrasse vor dem Büro des neuberufenen Dozenten Bernard Grandville, eines Freundes von Henri, gefunden wird, wird er von linksgerichteten Studenten als Mörder verdächtigt und entsprechend angefeindet. Dupont betätigt sich erneut als Amateurdetektiv, rettet einem Kollegen das Leben, als dieser die Gemälde von den Dieben einlösen will und Henri verliert seinen Job bei der Versicherungsgesellschaft, weil er eigenmächtig in den Austausch eingegriffen habe. Im Gegensatz zur Polizei ist er der Meinung, daß mit dem Ausschalten der Diebe der Fall nicht erledigt ist und macht sich wieder auf die Suche nach dem wirklichen Mörder des Studenten und den gestohlenen Gemälden. Dabei führt ihn sein Weg nach Deutschland, Belgien und Spanien und weit in die Vergangenheit zurück. Dann wird auf seinen Freund Bernard während eines Vortrags mit dem Titel «Sherlock Holmes und der Höllenhund – Mythologie des Kriminalromans» ein Mordanschlag verübt, dem der Dozent beinahe erliegt. Inzwischen hat aber Dupont bei einem Ausflug nach Korsika den wahren Schuldigen identifiziert.

    Kinder, Kinder ... !

    Hans W. Schumacher

    Warum nur sind Kinderaussprüche zugleich philosophisch und komisch? Früher versuchte man sich über dieses Paradox hinwegzuhelfen, indem man ihre respektiven Äußerungen altklug nannte, richtige Kinder kämen nie auf solche Gedanken, ein wahrhaft schlimmer Tadel. Deswegen sei es komisch, wenn sie sie formulierten. Der Philosoph Karl Jaspers ist jedoch anderer Ansicht. In seiner Einführung in die Philosophie schreibt er, daß Kinder sehr wohl fähig seien, sich ernste Grundfragen der Philosophie zu stellen. Der in diesem Bändchen zuerst genannte Gedanke: 'Wer hat denn Gott, den Schöpfer allen Seins selbst gemacht?' ist logisch konsequent und wie das Beispiel beweist, sind Fünfjährige durchaus in der Lage, das Dilemma erkennen zu lassen. Daß dies komisch wirkt, liegt wohl daran, das sich Erwachsene solche Fragen oft garnicht mehr stellen. Ihre Vorurteile stehen der Einsicht im Wege. Man lacht also nicht über das Kind, das bekanntlich die Wahrheit sagt, sondern eher über sich selbst, denn soviel Kritik und Scharfsinn aus Kindermund ist man nicht gewohnt. Man lacht vielleicht auch aus Verzeiflung, weil ein Kind uns darüber aufklären muß, daß wir Esel sind. Natürlich sind viele von diesen Einfällen vom Religionsunterricht suggeriert worden. Daß der Gott der Christen anthropomorph ist, wird besonders aus dem kindlichen Nachdenken über ihn ersichtlich: Wenn Gott tot ist, weil er ein Loch im Bauch hat, das aber sofort von Haut verschlossen wird, erscheint darin die ganze abgründige Komik des abendländischen Gottesbegriffs. Nicht das Kind ist komisch, das diese Absurdität erkennen läßt, sondern die Priester und Religionslehrer, die die Unsterblichkeit Gottes als Dogma propagieren. Und so ziehen sich viele ernste ideologische Streitfragen durch die Kette der von den Kindern angeschlagenen Themen.

    Der Diplomatenkoffer

    Hans W. Schumacher

    Julio Martini, Lektor für italienische Sprache an einer Landwirtschaftlichen Hochschule bei Paris erlebt, als er sein Diplomatenköfferchen im Hörsaal öffnet um seine Studenten mit neuen Lehrbüchern zu versorgen, eine Überraschung, die ihn zwingt, sofort das Weite zu suchen. Begleiterin bei seiner Flucht ist eine in Julio verliebte Studentin, die sich, als er kurz darauf plötzlich verschwindet, an das Detektivbüro Dupont und Co. wendet. Zur gleichen Zeit geschieht im Archiv der Tageszeitung La voix du sud in Nizza ein Unglück, in das der Chefredakteur Barre verstrickt zu sein scheint. Aber die Polizei findet keine stichhaltigen Beweise gegen ihn. Barre beauftragt Dupont mit Ermittlungen zu seiner Entlastung, und der Detektiv, seine Geliebte und sein Kompagnon werden in einen Strudel von mörderischen Ereignissen gezogen. Am Ende wird klar, daß die Geschichte um den Diplomatenkoffer mit dem Geschehen in Nizza verknüpft ist, und eine ungeheuerliche Wendung bahnt sich an.

    Der Schlüssel

    Hans W. Schumacher

    In einem vom Staat und der katholischen Kirche gemeinsam geführten Künstlerhaus wird während eines Besuchs der Privatdetektive Henri Dupont und Bernard Grandville der Kunstkritiker und Romancier Hervé Ravy ermordet. Die Stipendiaten – Maler, Bildhauer, Konzeptkünstler, Romanciers, Lyrikerinnen und Teppichweberinnen – hätten alle Grund gehabt, sich an Ravy zu rächen, denn aus seinem zufällig aufgetauchten Tagebuch ergibt sich, daß er ein besonders aktiver homme à femmes war und alle anwesenden Frauen, ob verheiratet oder ledig, verführte. Am nächsten Morgen wird der Konzeptkünstler zerschmettert am Fuß der Felsen gefunden, auf dem die kleine Stadt St.-Sylvain-sur-mer liegt. Mord oder Selbstmord? Der Schlüssel, den der Konzeptkünstler zu seiner Installation Der Weg zur Wahrheit brauchte, war der Kellerschlüssel Ravys. Welche Rolle spielte er in dem Verbrechen und was hat der Tod des Domherrn Lacroze mit dem zweiten Fall zu tun? Aus der Klosterbibliothek sind zwei mittelalterliche Handschriften von hohem Wert verschwunden. Ins Visier der Detektei Dupont und Co., die vom Domkapitel beauftragt wird, den Verbleib der Handschriften aufzuklären, gerät auch der Kunsthändler und Schloßbesitzer Vernet, Mäzen der Stadt, der jedoch kurze Zeit später in seinem eigenen Bett erstochen wird, übrigens mit der gleichen Waffe, die auch Ravy ins Jenseits beförderte. Die Polizei beschuldigt das enfant terrible unter den Künstlern, den Maler Gélin, der noch einen interessanten Nebenjob hat, dieser Mordtaten, aber Bernard, der von den Leitern der Stiftung als Stipendiat in das Künstlerhaus eingeschleust wird, gelingt es zusammen mit seinem Compagnon Dupont den wahren Täter zu entlarven.

    Glücksspiel

    Hans W. Schumacher

    Inspiriert von Plätzen meiner Jugend, handelt Das Glücksspiel an Orten, die ich selber besucht oder an denen ich gelebt habe. Die Liebe zu Frankreich und seiner Literatur sind in Handlung und Personen, die Archetypen des französischen Kriminalromans (Maigret!) wiederspiegeln, spürbar.

    Im Dickicht

    Hans W. Schumacher

    Wie alle sogenannten Sammlungen von Aphorismen finden sich auch in der vorliegenden viele literarische Formen: Anekdoten, Gleichnisse, Erinnerungen, «eigentliche» Aphorismen, Notizen und kurze Essays.
    Die Aufzeichnungen versuchen dem skeptischen Geist Montaignes und der französischen Moralisten zu folgen. Sie lassen sich auf einen einzigen Aphorismus reduzieren «Jede Wahrheit hat ihre Achillesferse; auf diese zielt der Aphorismus.»

    Das Gespenst der Karibik

    Hans W. Schumacher

    Das Gespenst der Karibik sammelt 14 Kurzgeschichten und Erzählungen des Autors, die zwischen 1954 und 1995 entstanden sind. Die Geschichten zeichnet eine subjektive und illuminative Sichtweise aus, die von den existenziellen Erfahrungen der Protagonisten gefärbt sind.