Hermann Schalück

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    Den Gottesfaden erkennen

    Hermann Schalück

    Gelassen gegenüber den Dingen und offen für das Geheimnis Gottes. – In dieser Haltung schaut Hermann Schalück auf sein Leben zurück und erfährt: Es ist ermutigend, sich dessen zu erinnern, was durch Gottes Kraft bewirkt wurde und gelungen ist, an die Zeichen seiner Nähe, Barmherzigkeit und Treue. In diesem Sinne plädiert er für einen erwachsenen Glauben: einen Glauben, «der dem Geist Gottes mehr vertraut als allen irdischen Autoritäten und Instanzen und manchen Zumutungen auch durch die `Mutter` Kirche» und so unseren Horizont weitet und einen langen Atem wahrt. Und für eine Kirche, die den Menschen «den Geschmack des Evangeliums» schenkt, «den Geschmack von gemeinsamer Verantwortung für die Welt, von Solidarität mit den Armen, von Befreiung und Hoffnung für alle». Und uns, die wir oft skeptisch, überfordert oder verwundet sind, so wieder eine Ahnung von Gottes Spuren in der Welt und im eigenen Leben gibt.

    Prophetisch glauben

    Hermann Schalück

    Prophetinnen und Propheten bringen auf den Punkt, was auf dem Spiel steht. Sie formulieren und inszenieren in frischer Sprache, welche grundlegenden Änderungen in Kirche, Politik und Gesellschaft anstehen und ihrer Durchführung harren. Sie künden von der Freiheit Gottes und von der Notwendigkeit, Strukturen zu schaffen, damit Menschen gut leben können. Nach einführenden Überlegungen zum Prophetischen in der Bibel und bei Franz von Assisi stellt Hermann Schalück Aufbruchbewegungen in diesem Geist vor: Zum Beispiel eine islamisch-christliche Freundschaftsinitiative; zwei Brüder, die in einer Obdachlosensiedlung leben und am Fließband arbeiten oder das «Nevada Desert Experience» gegen Nukleartests und Waffenproduktion. Allesamt Aufbrüche, die neue Wirklichkeiten schaffen, Räume lebendigen Glaubens eröffnen, herrschaftsfreie Erfahrungsorte für Trauer, Suche, Zweifel, Dank und Jubel auftun. Und so die Vision eines menschenfreundlichen und gottverbundenen Lebens offenhalten.