Reden reicht nicht!?

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    Mitten ins Leben – Frieden finden mit Vipassana-Meditation

    Dunja Batarilo

    Wer sein Glück in der Zukunft sucht oder sich an überkommene Ideen aus der Vergangenheit klammert, läuft Gefahr, dass ihm das Leben entgleitet. Die Kernbotschaft buddhistischer Lehren lautet deshalb: Es gibt nichts zu erreichen. Kein Paradies, keinen Fluchtpunkt in einer höheren Transzendenz – nur die Gegenwart und die subjektive Qualität lebendiger Beziehungen. Das Heil liegt in einer gelungenen Beziehung zu sich selbst, in einer Leiblichkeit, in der ein Mensch sich (wieder) selbst in der Mitte der Welt wahrnimmt.
    Wer sich auf die Vipassana-Meditation einlässt, wird feststellen, dass sein Leben an Lebendigkeit und Fülle gewinnt. Als sehr ursprüngliche Form des buddhistischen Pfades stellt Vipassana ein vollständiges spirituelles System dar, lässt aber Theorien und Konzepte hinter sich. Hier geht es um die Kunst zu leben und um die Rückkehr ins eigentliche, unmittelbare Sein.
    Werner Vogd ist dem Phänomen Vipassana in einem mehrjährigen Forschungsprojekt nachgegangen. Zusammen mit Dunja Batarilo beschreibt er Vipassana als die Kunst, ein Leben zu führen, in dem sich die Sinnfrage nicht mehr stellt. Stattdessen kann sich das Potenzial der eigenen Existenz wirklich entfalten. Das Leben – seiner Natur nach instabil, berührbar und fragil – wird gerade dadurch lebendig, dass es auf dem Fluss ständiger Dynamik und Veränderlichkeit beruht.
    Das Buch erläutert u. a. eingehend die positiven Auswirkungen von Vipassana auf Depression, Angstzustände und tiefe Verunsicherung.

    Körper in Trance

    Gilles Michaux

    Innere Ruhe wird allgemein mit Passivität verbunden. Dabei ist es oft erst das körperliche Ausagieren, das den Weg in tiefere Entspannung ebnet, etwa im Yoga, Qigong und Tai-Chi. Aber auch zeitgenössische Verfahren, die mit der Hypnose verwandt sind, bauen auf Bewegung auf und schlagen damit eine Brücke zwischen Trance- und Körperarbeit.
    Der Psychotherapeut und erfahrene Kursleiter Gilles Michaux stellt hier drei dieser Entspannungsverfahren vor: die dynamische Relaxation nach Caycedo, die Aktive Tonusregulation nach Stokvis und die modifizierte Form des Autogenen Trainings nach Abrezol. Alle drei sind darauf ausgerichtet, vom Körper ausgehend den Geist in tranceartige Bewusstseinszustände zu bringen und so psychophysische Beruhigung herbeizuführen. Auf die heutige westliche Lebenswirklichkeit zugeschnitten, eignen sie sich sehr gut zur Integration von Entspannung in den hektischen Alltag. Weil sie die Wahrnehmung des eigenen Körpers fördern, lassen sich die beschriebenen Methoden gut mit embodiment- und achtsamkeitsbasierten Behandlungsansätzen kombinieren.
    Das Buch enthält genaue Übungsbeschreibungen zum eigenständigen Üben sowie wörtliche Instruktionen zum Anleiten der Übungen für Klient:innen bzw. Patient:innen. Konkrete Fallbeispiele illustrieren den Einsatz der Übungen in der klinischen Praxis und in der Prävention. In zahlreichen Fotos werden alle wichtigen Übungsabläufe und -haltungen anschaulich demonstriert. Die meisten Übungen sind mit einprägsamen Sinnbildern verbunden, die das Verinnerlichen und Behalten der Bewegungsabläufe erleichtern.

    Hypnodrama in der Praxis

    Ruth Metten

    Mit dem Hypnodrama entdeckte Jacob Levy Moreno ein Therapieverfahren, dessen Wurzeln bis zum antiken griechischen Theater und zur Poetik des Aristoteles zurückreichen. Moreno definierte das Hypnodrama als eine Synthese aus Psychodrama und Hypnose. Seine effizienten Techniken lassen sich in vielen Arbeitsbereichen von Psychotherapien, Beratungen, Coachings oder Supervisionen bis hin zur Seelsorge nutzen. Ruth Metten verknüpft in diesem Buch die hochwirksame therapeutische Praxis des Hypnodramas mit deren spannenden und bedeutenden Traditionen aus der griechischen Antike. Nacheinander beantwortet sie die drei zentralen Fragen zu der Methode: Was ist Hypnodrama? Woher stammt es? Wie wird es gemacht? Getreu Morenos Motto «Handeln ist heilender als reden» legt die Autorin besonderes Gewicht darauf, Hypnodrama erlebbar zu machen. Zusammen mit den zahlreichen Fallbeispielen erleichtert das den Transfer in die eigene Praxis.

    Psychotherapie und Coaching mit PEP

    Michael Bohne

    Die Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie (PEP) hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Während anfangs noch im Vordergrund stand, die Klopftechniken zu entmystifizieren, rückten allmählich die Besonderheiten und Vorzüge von sog. bifokal-multisensorischen Methoden in den Mittelpunkt. Energetische Wirkhypothesen wurden von neurobiologischen Erklärungen abgelöst und die neue Technik zunehmend mit psychodynamischem, hypnotherapeutischem, systemischem und verhaltenstherapeutischem Wissen kombiniert. Der «Aktionsradius» von PEP erweiterte sich gleichzeitig auf zusätzliche Anwendungsbereiche in Therapie, Beratung und Coaching. Mit ähnlicher Geschwindigkeit entwickelte sich PEP von der Zusatztechnik zur vollständigen Methode weiter, die auch bei komplexen Herausforderungen Wirkung zeigt, etwa bei Traumafolgestörungen, Depressionen, in der Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapie oder in der Medizin. Michael Bohne hat das «Klopfen mit PEP» einer gründlichen Revision unterzogen und beschreibt hier den aktuellen Stand der Methode. Neben den eingesetzten Techniken – Big-Five-Lösungsblockaden, Kognitions-Kongruenz-Test (KKT) und Selbstwerttraining – widmet er sich auch der therapeutischen Beziehung als entscheidendem Faktor für das Gelingen von Therapie, Coaching und Beratung.

    Und die Maus hört ein Rauschen

    Martina Gross

    Am Beginn von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen macht sich oftmals ein «Rauschen» bemerkbar – manchmal als winziges, kaum wahrnehmbares Signal oder als Ahnung, manchmal bereits als ausgewachsenes Symptom. Der Erfolg einer Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob es gelingt, dieses Rauschen zu deuten und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
    Martina Gross und Vera Popper zeigen auf, wie professionelle Helfer und Unterstützer Räume für das Erforschen dieses «Rauschens» aufbauen können. Sie bereisen dazu verschiedene Welten: In der Ich-Welt geht es vor allem um das Verstehen, in der Es-Welt um innere Bilder, in der Körper-Welt um unwillkürliche Prozesse des Organismus und in der universellen Welt um die Verbindungen in und mit der äußeren Welt.
    In jeder Welt stehen drei Räume zur Verfügung: Im WissensRaum werden verschiedene Aspekte des hypnosystemischen Konzepts erläutert. Im ErlebnisRaum werden diese anhand von unterschiedlichen Methoden erfahrbar. Im BegegnungsRaum wird aufgezeigt, wie hypnosystemische Methoden in professionelle Kontexte von Psychotherapie, Coaching und Beratung übersetzt werden können.
    Die vorgestellten Methoden werden in Form anschaulicher Skripte erklärt, ergänzendes Onlinematerial macht sie audiovisuell erfahrbar.