Wellness zu Hause. Radulf Simon

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Название Wellness zu Hause
Автор произведения Radulf Simon
Жанр Языкознание
Серия
Издательство Языкознание
Год выпуска 0
isbn 9783991078319



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so wäre es ratsam, diese Arbeiten zu notieren und eine genaue Auflistung der erforderlichen Materialien aufzustellen.

      Anhand dieser Aufstellung sollten Sie sich eine Offerte von mehreren Baustoffhändlern erstellen lassen, um diese dann zu vergleichen und Ihren Offerten hinzuzufügen, um eine genaue Aufstellung der Kosten zu haben.

      Die meisten Baustoffhändler beraten Sie gerne und können Ihnen sinnvolle Alternativen aufzeigen sowie günstige Objektkonditionen anbieten. Sie werden Ihnen gerne eine Materialofferte für Ihre Baustelle ausarbeiten.

      Die aktuellen Badezimmer von Schweizer Bauherren sind schlicht, pflegeleicht und bedienungsfreundlich.

      – Badtrend 1: Schlicht

      Was das Design von heutigen Badezimmern angeht, ist weniger mehr. Denn der Trend geht hin zu einfachen, zurückhaltenden und reduzierten Looks.

      Besonders beliebt sind Badmöbel und Bade-Accessoires in „iPhone“ -Form. Die abgerundeten Ecken nehmen dem ansonsten puristischen Aussehen die Härte. Bei den Materialien ist Natürlichkeit angesagt:

      Böden in Keramik oder Naturstein oder zumindest in der Optik derselben. Dazu passen natürliche Farben, die ein Gefühl von Wärme und Behaglichkeit vermitteln.

      – Badtrend 2: Pflegeleicht

      Bloß nicht zu viel schrubben! Nicht nur, weil es Schöneres gibt, sondern auch, weil die Hygiene hierzulande etwas zu großgeschrieben wird: In ihrem Eifer nach Sauberkeit haben viele Menschen essighaltige Putzmittel verwendet, die die zementösen Fugen zwischen den Platten aufgelöst haben.

      Die Folge: Feuchtigkeit konnte eindringen, so dass sich Schimmel gebildet hat. Mehrkosten entstanden, weil diese Bereiche wieder aufwendig saniert werden mussten.

      Vielleicht ist dies der Grund, weshalb sich gerade im Duschbereich eine möglichst fugenlose Gestaltung durchgesetzt hat:

      Der Putzaufwand ist geringer und der Schaden, den man anrichten kann, auch.

      – Badtrend 3: Benutzerfreundlich

      Die aktuellen Badezimmer sollen einfach ausgestattet sein. Armaturen, Duschen und Badewannen sollen einfach bedienbar sein. Das heißt: möglichst wenige Hebel und kein elektronischer Schnickschnack.

      Wie wohltuend das ist, wissen alle, die schon einmal in einer Dusche mit zig Bedienmöglichkeiten gestanden sind und es nur mit Mühe fertigbrachten, überhaupt das Wasser anzustellen.

      Die richtige Höhe: Die Duschen von heute sind bodeneben. Toilette und Waschtisch sind punkto Höhe so angebracht, dass sie ergonomisch nutzbar sind.

      – Badtrend 4: WC wird vom Bad getrennt

      Wer kennt das nicht: Man möchte sich vor dem Ausgehen schminken oder die Haare föhnen, doch leider war zuvor jemand auf der Toilette, und nun riecht es dort entsprechend.

      Nicht gerade die idealen Voraussetzungen für das Anbringen von Make-up oder das Eincremen mit Bodylotion.

      Es geht auch anders, sofern es die baulichen Umstände zulassen, empfehlen wir die Trennung der einzelnen Funktionen, die heute im Bad zusammenkommen.

      Entweder richtet man das WC in einem gänzlich anderen Raum ein, oder man trennt es zumindest mit einer Glaswand vom übrigen Bad ab.

      Nach Möglichkeit ebenfalls separiert wird der Waschtisch, der näher zum Schlafzimmer rückt. So ergeben sich die folgenden drei Raumbereiche, wenn es der vorhandene Platz zulässt: erstens die Ankleide mit Waschen, Rasieren, Schminken, zweitens das Bad mit Badewanne und/oder Dusche und drittens das WC.

      – Badtrend 5: Dusche mit integrierter Wellness

      Ein bisschen Luxus darf sein.

      Eine großzügige, ebenerdige Dusche mit einer Kopf- und Handbrause ist heutzutage Standard. Ist die Kopfbrause in die Decke integriert, vermittelt sie ein Regenerlebnis.

      Die Dampfdusche hat zusätzlich eine Dampffunktion. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 100 Prozent und die Temperatur liegt bei 45–50 °C. Die Dampfdusche kann mit Musik, Licht und Aromen ergänzt werden, um ein Erlebnis für alle Sinne zu bieten. Ein Sitzplatz dient zur Entspannung.

      Voraussetzung für den Einbau einer Dampfdusche ist eine geschlossene Kabine mit dampfdichter Decke. Die technischen Einrichtungen sind versteckt, so dass die Dampfdusche kaum anders aussieht als eine „normale“. Die Infrarotdusche gibt warmes Infrarotlicht ab. Der Benutzer sitzt vor einem Rückenstrahler, genießt die Wärme und kann seine Muskeln entspannen. Voraussetzung für den Einbau ist ein elektrischer Anschluss für das Infrarotlicht.

      – Badtrend 6: Mehrere Lichtquellen

      Die in den Spiegelschrank integrierte, meist einzige Lichtquelle im Bad gehört der Vergangenheit an. Eigenheimbesitzer wünschen heute mindestens eine zweite Lichtquelle, wenn nicht deren vier bis fünf.

      So können sie zusätzlich zum Arbeitslicht bzw. zur Grundausleuchtung auch Ambientelicht wählen. Diese Lichtquellen werden oft in Deckenstrahlern eingebaut und sind meist dimmbar, so dass sich verschiedene Stimmungen erzeugen lassen.

      Eine Sauna kann nachträglich in fast jeden bestehenden Raum eines Hauses eingebaut werden. Häufig wird sie mit Bad oder Dusche kombiniert oder in einen Fitnessraum gestellt.

      Eine Sauna kann auch im Keller stehen oder in die Dachschräge des Estrichs eingepasst werden. Eine Sauna, die nah am Wohnbereich eingebaut wird, wird erfahrungsgemäß mehr genutzt als zum Beispiel eine Sauna im Keller.

      Wichtig ist, dass sich der Raum gut lüften lässt, damit sich kein Kondenswasser bildet. Eine vormontierte Standard-Sauna lässt sich in etwa zwei Stunden aufstellen, bei größeren und individuelleren Saunas dauert die Montage länger. Für den Anschluss genügt eine Starkstrom-Steckdose, bei manchen Modellen auch eine normale 230-Volt-Steckdose. Eine Faustregel besagt, dass pro Person eine Fläche von einem Quadratmeter nötig ist. Eine Liegekabine für eine Person nimmt aber bereits 1,5 x 2 Meter in Anspruch.

      Das Badezimmer ist heute mehr als der Ort der Körperhygiene, vielerorts finden sich echte Wellness-Oasen, Orte der Entspannung und des Rückzugs.

      Aber natürlich gibt es sie noch, die einfachen Badezimmer mit Toilette, Einer-Waschtisch und Dusche. Wir sagen Ihnen, was Sie für Ihr Budget bekommen.

      Der Wasserhahn tropft, die Feuchtigkeit hat über die Jahre Spuren hinterlassen, in den Silikonfugen bildet sich bereits Schimmel, der Waschtisch bietet zu wenig Platz und die Fliesen haben noch Farben und Muster von vor 40 bis 50 Jahren. Dann – oder auch weil man alte Dinge manchmal einfach leid ist – wird es Zeit, das Badezimmer zu renovieren.

      Ein Badezimmer lässt sich auch mit einem kleinen Budget modernisieren, aber je größer das Budget, desto vielfältiger die Aus- und Umbaumöglichkeiten und desto hochwertiger die Ausstattung.

      Die Kosten für das neue Bad hängen ab von:

       der Entscheidung, ob Sie die vorhandene Einrichtung 1 : 1 ersetzen oder ob Sie Ihr Badezimmer umplanen

       dem vorhandenen Grundriss: Ein rechtwinkliges Bad ist einfacher zu renovieren als ein Bad, das einen schiefwinkligen Grundriss hat

       Grundrissveränderungen wie etwa Raumvergrößerungen oder dem Einbau eines separaten WCs

       dem Zustand der Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen, müssen diese saniert oder gar neu verlegt werden, wird es teurer

       der Größe des Badezimmers

       der Art und Anzahl der geplanten Sanitärapparate (z. B. Dusche