Название | Der Anfang vom Rest des Lebens |
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Автор произведения | Dominique Haring |
Жанр | Языкознание |
Серия | |
Издательство | Языкознание |
Год выпуска | 0 |
isbn | 9783991311546 |
Inhaltsverzeichnis
Impressum
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© 2022 novum publishing
ISBN Printausgabe: 978-3-99131-153-9
ISBN e-book: 978-3-99131-154-6
Lektorat: Leon Haußmann
Umschlagfoto: Nmint | Dreamstime.com
Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum publishing gmbh
Vorwort
Egal was man sich vom Leben erhofft hat, egal wie sehr man sein Leben durchgeplant hat, kommt es doch immer anders als gedacht. Das Leben hält immer wieder Überraschungen für einen parat. Manchmal sind es gute, aber leider sind es auch oft viel zu schlechte Überraschungen, die einen fast zerbrechen lassen … Dann stellt man sich diese eine Frage!
Warum ich? Aber weiß man nicht nur, was man gewonnen hat, wenn man zuvor auch schon vieles verlieren musste?
Kapitel 1
Isabell trat mit aller Kraft auf die Bremse. Sie merkte aber sofort, dass die Bremse nicht reagierte und sie keine Gewalt mehr über ihren Wagen hatte. Die Straße war einfach zu nass. Der Wagen zog auf die Gegenspur, begann sich dann nach links zu drehen und rutschte immer weiter quer in Richtung Baum. Isabell wusste, was unausweichlich war und gleich passieren würde. Ohne das Lenkrad loszulassen oder von der Bremse zu gehen schloss sie die Augen. Mit voller Wucht prallte Isabell mit ihrem Wagen seitlich mit der Fahrerseite gegen den umgestürzten Baum. Durch den starken Aufprall wurde Isabell mit einer solchen Kraft an die Innenseite der Fahrertür geschleudert, dass sie dabei heftig mit dem Kopf gegen die Fensterscheibe schlug und das Fensterglas zersprang. Isabell verlor sofort das Bewusstsein …
Der Wecker hatte bereits zweimal geschellt, aber Isabell machte keine Anstalten, aus dem Bett aufzustehen. Sie hatte die letzte Nacht kaum geschlafen und wollte, so lange es ging, im Bett liegen bleiben. Nick, ihr Mann, war schon vor knapp zwei Stunden aufgestanden und zur Arbeit gefahren.
Isabell grinste und brummelte vor sich hin: »Einen Vorteil hat es, sein eigener Chef zu sein. Ich kann zur Arbeit kommen und gehen, wann ich es will!«
Isabell schaute auf den kleinen silberfarbenen Wecker auf ihrem Nachttisch und verdrehte die Augen dabei, als sie sah, dass es bereits kurz nach neun war. Um halb elf musste sie spätestens im Büro sein, da sich ein wichtiger Kunde zum Abschlussmeeting angemeldet hatte.
Also zog Isabell ihre kuschlige Bettdecke über ihre Beine, quälte sich langsam aus ihrem schönen, warmen Bett und ging ins Bad.
Isabell schaute in den Badezimmerspiegel und war erschrocken über ihr eigenes Spiegelbild.
»Oh mein Gott, wie sehe ich denn aus?«, platzte es aus ihr heraus. Ihre langen, rotbraun gelockten Haare standen in alle Richtungen ab, als wenn sie die letzte Woche komplett im Bett verbracht hätte. Ihre sonst so schön strahlenden blaugrauen Augen traten wegen den großen Augenringen in den Hintergrund. Nachdem sie sich einen Moment lang im Spiegel gemustert hatte, entschloss sich Isabell doch für eine ausgiebige Dusche inklusive Haare waschen, um zu retten, was zu retten ist. Schließlich musste sie vorzeigbar aussehen im Büro, vor allem, wenn Geschäftstermine anstanden.
Isabells Leben spielte sich seit ihrer Kindheit im Umkreis von zweiunddreißig Kilometern im Nordwesten Englands ab. Bis zum Tod ihres Vaters mit zwanzig Jahren lebte sie alleine mit ihm in Kendal, einer kleinen Stadt kurz vor dem National Park Lake District. Wie bereits ihre Mutter verlor Isabell ihren Vater viel zu früh. Er starb an einer Krebserkrankung. Nach seinem Tod war Isabell auf sich alleine gestellt. Sie verkaufte schweren Herzens ihr Elternhaus und zog nach Blackpool,